Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

In seinem wohl berühmtesten Aufsatz beschreibt Walter Benjamin die geschichtlichen, sozialen und ästhetischen Prozesse, die mit der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerks zusammenhängen.

»Man kann, was hier ausfällt, im Begriff der Aura zusammenfassen und sagen: was im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerks verkümmert, das ist seine Aura. Der Vorgang ist symptomatisch; seine Bedeutung weist über den Bereich der Kunst hinaus.«

 

Autor: Walter Benjamin

Seitenzahl: 77 Seiten

Erschienen: 20.09.2010

ISBN: 978-3-518-46196-9
Verlag: Suhrkamp
Art: Broschur

5,00 €

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Bilder der Photographie

Ein Album fotografischer Metaphern

Dieser Band versammelt die erstaunliche Spannbreite metaphorischer Bilder in anschaulichen Artikeln, die von A (wie Äquivalent, Archiv, Auferstehung oder Auge) bis Z (wie Zauberlampe oder Zeuge) reichen und Photographien mit Geschichten, historischen Darstellungen, Anekdoten und auch theoretischen Ansätzen verbinden: ein Bilder- und ein Lesebuch, das die Geschichte und die Theorie der Photographie in Begriffe und in Bilder zu fassen versucht.

 

Autor: Bernd Stiegler

Seitenzahl: 276 Seiten

Erschienen: 27.03.2006

ISBN: 978-3-518-12461-1
Verlag: Suhrkamp
Art: Broschur

18,00 €

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Die helle Kammer

Bemerkungen zur Photographie

Die Photographie ist ein Bild ohne Code – obwohl Codes selbstverständlich ihre Lektüre steuern. Sie hat etwas Tautologisches: eine Pfeife ist hier stets eine Pfeife. Deshalb macht der Semiotiker Roland Barthes zum Leitfaden seines letzten Buchs (erschienen 1980) nicht mehr die Wissenschaft der Zeichen, sondern die Faszination, die bestimmte Photos auf ihn ausübten. Was ist das für eine Anziehungskraft, »die etwas in mir zum Klingeln bringt«?

»Das Charakteristische der sogenannten fortgeschrittenen Gesellschaften ist dies: sie konsumieren heute Bilder und nicht mehr, wie die früheren Gesellschaften, Glaubensinhalte; sie sind daher liberaler, weniger fanatisch, dafür aber auch ›falscher‹ (weniger ›authentisch‹)  –«

 

 

Autor: Roland Barthes

Seitenzahl: 137 Seiten

Erschienen: 12.10.2009

ISBN: 978-3-518-22448-9
Verlag: Suhrkamp
Art: Hardcover

18,00 €

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Auge in Auge

Kleine Schriften zur Photographie

Roland Barthes gehört zu den Klassikern der Photographietheorie. Insbesondere sein spätes Meisterwerk Die helle Kammer hat die Debatten der letzten Jahrzehnte bestimmt und ihre Grundfragen formuliert. Weniger bekannt ist, dass Barthes zeit seines Lebens, von Mythen des Alltags bis hin zu seiner letzten Vorlesung Die Vorbereitung des Romans, intensiv zur Ästhetik und Theorie der Photographie publiziert hat. Diese verstreut publizierten Texte u. a. über Mode-, Werbe-, Theater- und Schockphotos oder über Photographen wie Richard Avedon, Lucien Clergue und Wilhelm von Gloeden sind hier zum ersten Mal versammelt. Sie sind der »ganze Barthes« im Brennspiegel der Photographie.

 

Autor: Roland Barthes

Seitenzahl: 352 Seiten

Erschienen: 07.11.2015

ISBN: 978-3-518-29755-1
Verlag: Suhrkamp
Art: Taschenbuch

20,00 €

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Paradigma Fotografie

Fotokritik am Ende des fotografischen Zeitalters. Band 1

Seit den 1960er Jahren, dem Jahrzehnt, in dem sich das fotografische Zeitalter seinem Ende zuneigte, erschien eine Vielzahl grundlegender theoretischer Texte, die den Status fotografischer Bilder reflektierten. Im ersten Band der Anthologie werden zentrale Beiträge zur Diskussion der Fotografie als paradigmatischem, apparativem Medium, mit dessen Hilfe der Logik des Index gezollte Bilder erstellt werden, großenteils zum ersten Mal auf deutsch vorgestellt. Ob in Sigmund Freuds Theoretisierung des Fetischs, in Walter Benjamins Thesen über die Reproduzierbarkeit von Kunstwerken oder in André Malraux’ Darstellung eines nicht mehr auf ein materielles Gebäude beschränktes Museums, immer fungiert das Fotografische als »Richterstuhl« (W. Benjamin) künstlerischer und kultureller Praktiken – nicht zuletzt der Nobilitierung des Mediums in der sogenannten künstlerischen Fotografie.

 

Autor: Herta Wolf

Seitenzahl: 466 Seiten

Erschienen: 16.12.2002

ISBN: 978-3-518-29198-6
Verlag: Suhrkamp
Art: Taschenbuch

22,00 €

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Diskurse der Fotografie

Fotokritik am Ende des fotografischen Zeitalters. Band 2

Während der erste Band der Textsammlung die unterschiedlichen Facetten dessen darlegt, was Rosalind Krauss unter den Begriff des Fotografischen subsumiert, zeigt der zweite Band, daß das möglicherweise auf einem ontologischen Konzept des Mediums beruhende »Fotografische« diversifiziert werden muß – weil es die Fotografie nicht gibt, sondern nur eine Vielzahl von Einsätzen dieses Mediums, das sich einzig auf der Folie des Feldes der visuellen Kultur begreifen läßt. Deshalb tragen die Beiträge des zweiten Bandes den unterschiedlichen Funktionen und Einsätzen des fotografischen Bildes (wie z. B. in der domestischen Konsumtion, in der privaten Fotografie, der illustrierten Presse, der Pornografie, als Medium der Authentifizierung in der dokumentarischen Fotografie oder als Medium der Wissenschaften) Rechnung. Daß seit dem 19. Jahrhundert Fotografien darüber hinaus als archivalische Datenträger benutzt und Ordnungen generieren helfen sollten, ist ein zweiter Themenschwerpunkt.

 

Autor: Herta Wolf (unter Mitarbeit von Susanne Holschbach, Jens Schröter, Claire Zimmer und Thomas Falk)

Seitenzahl: 492 Seiten

Erschienen: 28.07.2003

ISBN: 978-3-518-29199-3
Art: Taschenbuch

22,00 €

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Bildtheorie

Was sind Bilder? Wie unterscheiden sie sich von Worten? Was genau sind Bilder heute, in einer Zeit, in der die Macht des Sichtbaren größer scheint als je zuvor und in der der pictorial turn den linguistic turn abgelöst hat? W. J. T. Mitchell, einer der Pioniere der Visual Culture Studies, stellt diese Fragen in einer Reihe von bahnbrechenden Aufsätzen, die bereits als Klassiker der bildwissenschaftlichen Forschung gelten. Sie untersuchen das Zusammenspiel des Sichtbaren und des Sagbaren in allen kulturellen Bereichen, von der Literatur über die bildende Kunst bis zu den Massenmedien. Dabei werden grundlegende theoretische Texte von Plinius bis Foucault ebenso eingehend analysiert wie zahlreiche Produkte der Hoch- und Alltagskultur. Im Zuge dieser Analysen verwandelt sich die Frage »Was sind Bilder?« in die Frage, wer sie eigentlich sind: Worin liegt ihre Faszination, warum sprechen sie uns so stark und oft unwiderstehlich an? Warum verhalten wir uns, als ob Bilder lebten, als ob sie die Macht besäßen, uns zu beeinflussen, Dinge von uns zu fordern, uns zu überzeugen, zu verführen oder schlicht in die Irre zu leiten?

Trotz ihrer überragenden Bedeutung für die internationale Bildforschung sind Mitchells Arbeiten hierzulande noch wenig bekannt. Keines seiner Bücher ist bislang in deutscher Sprache zugänglich. Der vorliegende Band schließt diese Lücke und bietet neue Impulse für die hiesigen Debatten um Gottfried Boehms Iconic Turn, Hans Beltings Bildanthropologie und Horst Bredekamps reformierte Kunstgeschichte. Die Auswahl dokumentiert Mitchells wichtigste Beiträge aus den letzten 20 Jahren, beginnend mit seinem Buch Iconology von 1986 bis zu seiner jüngsten Publikation What do pictures want? aus dem Jahr 2005.

 

Autor: W.J.T. Mitchell

Seitenzahl: 497 Seiten

Erschienen: 21.04.2008

ISBN: 978-3-518-58494-1
Verlag: Suhrkamp
Art: gebunden

32,80 €

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Über Fotografie

Essays

 

Die 1977 in Erstauflage erschienene Essay-Sammlung „Über Fotografie“ zählt zu den meistgelesensten Standardwerken der Fotografietheorie.

Susan Sontag beschreibt die konträren Wesenszüge der Fotografie, deren moralische, gesellschaftliche und politische Rolle in einer von massiver Bilderflut geprägten Welt und beleuchtet ihr Verhältnis zur Realität.

Das Buch besteht aus sechs voneinander unabhängigen Essays mit den Titeln:

  • In Platos Höhle
  • Amerika im düsteren Spiegel der Fotografie
  • Objekte der Melancholie
  • Der Heroismus des Sehens
  • Fotografische Evangelien
  • Die Bilderwelt

Susan Sontag, 1933 in New York geboren, war Schriftstellerin, Film- und Theaterregisseurin. Weltbekannt wurde sie vor allem durch ihre Essays. Für ihren letzten Roman »In Amerika« wurde sie mit dem National Book Award ausgezeichnet. Sie erhielt den Jerusalem Book Prize und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2003. Susan Sonntag starb 2004 in New York.

 

Autor: Susan Sontag

Seitenzahl: 208 Seiten

Erschienen:

ISBN: 978-3-596-23022-8
Verlag: Fischerverlage
Art: Taschenbuch

9,95 €

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Und das ist Kunst?

Eine Qualitätsprüfung

 

Genügt es wie seinerzeit, ein Pissoir in einer Ausstellung zu zeigen? Welche Rolle spielt das »Können«? Muss Kunst »schön« sein? Wie kann der Betrachter lernen, sich sein eigenes Bild zu machen? Hanno Rauterberg analysiert den Kunstmarkt, benennt die zehn populärsten Irrtümer der Gegenwartskunst und zeigt in seinem thesenstarken Buch, wie sich Kunstwerke beurteilen lassen.

 

Autor: Hanno Rauterberg

Seitenzahl: 304 Seiten

Erschienen:

ISBN: 978-3-596-17728-8
Verlag: S. Fischerverlage
Art: Taschenbuch

14,99 €

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Sieben Tage in der Kunstwelt

 Was Robert Altmans Film »Prêt-à-Porter« für die Modewelt war, ist Sarah Thorntons Buch für die Welt des riesigen Boom-Marktes der Gegenwartskunst: Nach welchen Regeln funktioniert sie? Wer entscheidet, welcher Künstler einer der ganz großen (und ganz teuren) wird? Was treibt die Sammler, die Galeristen – und was bedeutet all das für die Kunst und die Künstler selbst?

Mit dem Handwerkszeug einer Ethnologin erkundet Sarah Thornton diese einzigartige Welt aus Kreativität, Geschmack und Macht, aus Status, Hoffnung, Geld und Intrigen. Sie hat mit über 250 Insidern, Künstlern, Galeristen, Kritikern, Kuratoren und Sammlern gesprochen und ist als kritische Beobachterin für eine Zeit selbst Teil der Kunstwelt geworden.

Ihr Buch schildert lebensprall und gespickt mit intelligentem Klatsch und Tratsch die Menschen und Instituitionen, die die Kunstgeschichte der Zukunft schreiben.

 

 Autor: Sarah Thornton

Seitenzahl: 320 Seiten

Erschienen:

ISBN: 978-3-596-18443-9
Verlag: S. Fischerverlage
Art: Taschenbuch

9,95 €

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Spuren, Elfen und andere Erscheinungen

Conan Doyle und die Fotografie

 

Was haben Sherlock Holmes und Spiritismus gemeinsam?

Conan Doyle kennt man vor allem als Autor der Sherlock Holmes-Geschichten. Sein Werk ist allerdings weitaus umfangreicher und verzweigter: Es umfasst historische Romane, politische Pamphlete, historische Studien, Science-Fiction-Romane und nicht zuletzt zahlreiche Publikationen zum Spiritismus. Die Photographie spielt dabei eine zentrale Rolle und lässt eine höchst eigentümliche Vorstellungswelt erstehen. Sie erlaubt es zugleich, die Welt um 1900 mit all ihren Merkwürdigkeiten in den Blick zu nehmen: Für die Zeitgenossen war Sherlock Holmes eine real existierende Figur, für seinen Autor aber bezeugten Photographien von Elfen, Verstorbenen und Geistern deren Existenz. Ihre Photos und die anderer merkwürdiger Wesen sammelt dieses Buch mitsamt dem Imaginarium, das sich um sie rankt.

»Stiegler holt […] sein eigenes Fach aus dem Elfenbeinturm hermetischer Textanalysen und demonstriert, was Literaturwissenschaft zu leisten vermag.«

Deutschlandfunk

Autor: Bernd Stiegler

Seitenzahl: 368 Seiten

Erschienen:

ISBN: 978-3-10-075145-4
Verlag: Fischerverlage
Art: Hardcover

22,99 €

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Schwarz und Weiß

Schriften zur Photographie

 

»Das Objektiv des Photoapparats ist die Pupille des gebildeten Menschen in der sozialistischen Gesellschaft.«
So pointiert formuliert Alexander Rodtschenko das Programm einer modernen Photographie. Gleichwohl war sein eigenes photographisches Werk in der Sowjetunion zwar überaus erfolgreich und wirkmächtig, aber keineswegs unumstritten und führte nicht zuletzt zu einer vehement geführten Debatte über die Aufgabe der Photographie in einer neuen Gesellschaft. Alexander Rodtschenko ist nicht nur einer der wichtigsten Photographen der Avantgarden und des »Neuen Sehens«, sondern auch Autor zahlreicher Schriften, die überaus anschaulich neue Wege der modernen Photographie auszuloten versuchen. Viele der Texte erscheinen hier erstmals in deutscher Übersetzung. Sämtliche Texte sind mit einem detaillierten Kommentar versehen und mit Aufnahmen aus den Originalpublikationen illustriert. Der Band bietet damit ein kompaktes wie anschauliches Kompendium, das für das Verständnis der Avantgardephotographie, aber auch der Kunst in der Frühzeit der Sowjetunion unerlässlich ist.

 

Autor: Herausgegeben von Schamma Schahadat und Bernd Stiegler

Seitenzahl: 451 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2011

ISBN: 978-3-7705-5115-6

Verlag: Fink

Art: Franz. Broschur

Sprache: Deutsch

54,00 €

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Das subjektive Bild

Texte zur Kunstphotographie um 1900

 

Häufig verkannt, gehört die Kunstphotographie um 1900 zu den interessantesten wie umstrittensten Phasen der Photographiegeschichte. Sie steht für eine aufregende Übergangszeit, deren Bilder selbst Michel Foucault begeisterten.

Erstmals liegt nun eine umfassende, repräsentative und kommentierte Dokumentation wichtiger Quellen und Zeugnisse der Kunstphotographie vor, die in diese faszinierende Welt einführt.

»Die neue Photographie ist da. Sie ist eine Tatsache.«   ( Ernst Schur)

 

Autor: Bernd Stiegler, Felix Thürlemann (Hg.)

Seitenzahl: 441 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2012

ISBN:978-3-7705-5232-0

Verlag: Fink

Art: Franz. Broschur

Sprache: Deutsch

57,00 €

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Randgänge der Photographie

Zur fotografischen Gegenwart

 

Nicht große Photographen und klangvolle Namen, nicht die Klassiker und die Inkunabeln der Photographiegeschichte stehen im Zentrum dieser Erkundungen, sondern vielleicht merkwürdige, aber gleichwohl wichtige Fragen: 
Warum interessieren sich Cyborgs für Photographien (obwohl sie keine eigene Geschichte haben)? 
Kann man Elfen photographieren (und wie dann solche Bilder öffentlich verteidigen)? 
Warum photographiert man Wolken (geben sie doch wenig zu sehen)? 
Gibt es abstrakte Photographien (obwohl Photographien ja immer einen Bezug zum Gegenstand aufzuweisen scheinen)? 
Kann man photographisch reisen, ohne sein Zimmer verlassen zu müssen (und doch die fernen Welten so erkunden, als sei man mittendrin statt nur dabei)? 
Wie photographiert man Typen (wenn man immer nur Individuen aufnehmen kann)? 

Können Bilder zerstören (obwohl sie eigentlich einen eher bewahrenden Charakter zu haben scheinen)? 
Oder schließlich: Gibt es ein glückliches Mißlingen (auch wenn Scheitern kaum eine positive Erfahrung sein dürfte)? 
Die Antworten auf diese Fragen führen einmal kreuz und quer durch die Photographiegeschichte und schreiten zugleich ihre Grenzen ab.

 

Autor: Bernd Stiegler

Seitenzahl: 308 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2012

ISBN: 978-3-7705-5401-0

Verlag: Fink

Art: Hardcover

Sprache: Deutsch

41,90 €

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Abstrakte, konkrete und generative Fotografie

Gesammelte Schriften

 

Gottfried Jägers Arbeiten und Schriften markieren eine der wichtigsten und nachhaltigsten Neubestimmungen der Fotografie der letzten fünfzig Jahre. Konsequent verwandelte er bereits existierende Formen der Abstraktion in eine radikale Befragung des medialen Charakters der Fotografie und führte diese zur konkreten und zur generativen Fotografie.
Die Fotografie wird zu ihrem eigenen Gegenstand, die von ihr erzeugten Bilder sind Erkundungen ihrer eigenen Grenzen und Möglichkeiten: Sie wird Fotografie der Fotografie. Jäger ergänzte seine Arbeiten dabei durchweg um ebenso scharfsinnige und materialreiche wie programmatische Texte. 2014 wurde Gottfried Jäger mit dem renommierten Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet. Seine Schriften zur Fotografie erscheinen nun in ihrer ganzen Breite zusammen mit zahlreichen Dokumenten aus der Werkstatt.

 

Autor:  Gottfried Jäger, Bernd Stiegler (Hg.),

Seitenzahl: 434 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2016

ISBN: 978-3-7705-5978-7

Verlag: Fink

Art: Hardcover

Sprache: Deutsch

49,90 €

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Belichtungen

Zur fotografischen Gegenwart

 

Vor gut zwei Jahrzehnten schien es schlecht um die Fotografie bestellt zu sein. Von ihrem Ende war die Rede, ja sogar von ihrem Tod. Heute jedoch sind fotografische Bilder so präsent wie noch nie zuvor. Denn mit ihrem Eintritt in ein digitales Zeitalter hat sich die Gegenwart des Fotografischen auf bemerkenswerte Weise ausgedehnt und intensiviert.
In seiner grundlegenden Studie nimmt Steffen Siegel Kontinuitäten wie Brüche zwischen analogen und digitalen Belichtungen in den Blick. Anhand künstlerischer Fotografien aus den zurückliegenden vierzig Jahren werden hierbei zentrale Fragen einer Ästhetik dieses Bildmediums diskutiert.
Kritisch betrachtet werden international prominente Positionen der jüngeren Fotogeschichte, unter ihnen Jeff Wall und Andreas Gursky, Ugo Mulas und Duane Michals, Timm Rautert und Thomas Struth. Vorgestellt und erstmals eingehend untersucht werden außerdem jüngst entstandene fotografische Werke, unter anderem von Philipp Goldbach und Adrian Sauer, Idris Khan und Sebastian Stumpf, Shizuka Yokomizo und Frank Höhle.

 

Autor: Steffen Siegel

Seitenzahl: 344 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2014

ISBN: 978-3-7705-5708-0

Verlag: Fink

Art: Franz. Broschur

Sprache: Deutsch

40,90 €

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Spurensicherungen

Arthur Conan Doyle - Schriften zur Photographie

 

Arthur Conan Doyles literarisches Werk beginnt und endet mit der Photografie. Am Anfang, in den 1890er Jahren, steht ein Zyklus von einem Dutzend Essays zur Amateurfotografie, am Ende zahlreiche Publikationen zur spiritistischen Photografie und zur Verteidigung vermeintlicher Elfenaufnahmen.
Heute kennt man Conan Doyle nur noch als Erfinder der Figur des Sherlock Holmes, der wie kein Anderer zum Sinnbild der detektivischen Spurensuche dank Indizien am Tatort wurde. Die Photografie ist hingegen weit mehr als nur eine bildliche Spurensicherung. Das zeigt das weit gefächerte Werk Conan Doyles, in dem wie in keinem zweiten heterogene und sich eigentlich ausschließende Felder koexistieren.
Wenn man seine Aufsätze zur Photografie studiert, die in dieser Edition erstmals versammelt sind, so blättert man das photografische Imaginarium der Jahrhundertwende auf. Conan Doyles Schriften zur Photografie sind eine besondere Art der Erkundung des merkwürdigen, fremden, aber auch aufregenden Kontinents des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.

 

Autor: Bernd Stiegler (Hg.)

Seitenzahl: 412 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2014

ISBN: 978-3-7705-5735-6

Verlag: Fink

Art: Franz. Broschur

Sprache: Deutsch

45,90 €

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Neues Licht

Daguerre, Talbot und die Veröffentlichung der Fotografie im Jahr 1839

 

»Es ist«, schrieb Alexander von Humboldt Ende Februar 1839 an Carl Gustav Carus, »eine der erstaunenswürdigsten Entdeckungen neuerer Zeit.«
Sieben Wochen zuvor war in Paris die Daguerreotypie öffentlich vorgestellt geworden – und mit ihr zum ersten Mal die Möglichkeit, fotografische Bilder herzustellen. Die Nachricht von dieser Erfindung verbreitete sich in Windeseile in aller Welt und forderte weitere Erfinder dazu heraus, ihre eigenen fotografischen Forschungen öffentlich zu machen. 1839 ist das Jahr, in dem sich das Nachdenken und Sprechen über die Fotografie formieren.
Die in diesem Band versammelten Texte geben die Bahnen vor, auf denen sich fortan die Diskurse zur Fotografie bewegen. Für sie galt es, Metaphern und Begriffe zu prägen, Vergleiche und Argumentationen auszubilden – kurz: Standards des Sprechens zu etablieren. Formuliert werden dabei weit ausgreifende Fantasien, aber auch ernsthafte Befürchtungen. Und stets ging es hierbei um nichts weniger als die Zukunft der Bildenden Kunst.

 

Herausgeber: Steffen Siegel

Seitenzahl: 518 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2014

ISBN: 978-3-7705-5736-3

Verlag: Fink

Art: Franz. Broschur

Sprache: Deutsch

60,00 €

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Photographisches Sehen

Schriften zur Photographie 1921-1968

 

Ein Klassiker der modernen Photographie ist in einer Edition seiner Schriften neu zu entdecken. Raoul Hausmann hat Zeit seines Lebens in Theorie und Praxis versucht, die Photographie als neue Sehform zu begreifen. Sie stellte für ihn die Möglichkeit dar, die Wirklichkeit anders, lebendig, spannungsreich und bis dahin ungesehen wahrzunehmen und dann auch darzustellen. Über einen Zeitraum von fast fünfzig Jahren hat er dabei immer neue Projekte in Angriff genommen: Das Spektrum reicht von Pflanzen-, Landschafts- und Aktaufnahmen über Bildberichte, Photomontagen und Infrarotphotographien bis hin zu ethnographischen und experimentellen Bildern.

Der Band versammelt alle überlieferten Texte Hausmanns zur Photographie. Viele von Ihnen – wie etwa ein umfangreiches Manuskript zur Infrarotphotographie – werden hier erstmals ediert. Damit wird das theoretische Werk eines der bedeutendsten Photographen der Moderne umfassend erschlossen und vorgestellt.

 

Herausgeber: Raoul Hausmann

Seitenzahl: 545 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2016

ISBN: 978-3-7705-5979-4

Verlag: Fink

Art: Hardcover

Sprache: Deutsch

79,00 €

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Theoriegeschichte der Photographie

Dieses Buch rekonstruiert zum ersten Mal die Geschichte der Photographie von der Erfindung der Daguerreotypie um 1840 und den Reaktionen, die sie hervorgerufen hat, bis hin zur digitalen Photographie Ende des 20. Jahrhunderts als Theoriegeschichte.

Dabei geht es sowohl um die einschlägigen theoretischen Positionen (von Barthes, Derrida, Foucault, Moholy-Nagy, Emerson, Stieglitz bis hin zu Rodtschenko, Hausmann, Baudrillard, Flusser u.v.a.m.) als auch um eine Vielzahl von Texten, die erst bei genauerem Hinsehen ihren theoretischen Gehalt zeigen.

 

Autor: Bernd Stiegler

Seitenzahl: ca. 472 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2010

ISBN: 978-3-7705-4216-1

Verlag: Fink

Art: Franz. Broschur

Sprache: Deutsch

45,90 €

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Sehsüchte

Fotografische Rekurse in Literatur und Film

 

Seit ihren Anfängen werden der Fotografie Realitätseffekte zugeschrieben, deren Transparenz die Studie dezidiert um ein bedeutsames Opakes ergänzt. Es ist nämlich gerade die Störung am und im Lichtbild, die zunächst literarisch, später auch filmisch u.a. Imaginationen, Projektionen und Erinnerungen auslöst.
Erschlossen werden diese als zweite Belichtung anhand ausgewählter Momentaufnahmen der russischen, polnischen und deutschen Literatur –
ergänzt um filmische Rück- und Seitenblicke auf die fotografische Im-/Potenz. Intermedial konkurrieren wie korrespondieren verbalsprachliche Narrative mit lichtbildlichen, bringen hierbei raffinierte Hybride hervor und erzeugen spannungsreiche Konstellationen. Fotografie fungiert literarisch wie filmisch somit nicht nur als oft zitiertes apparatives Augenzeugnis, sondern ebenso als Projektionsfläche für Reflexionen, die unterschiedlichste Sehsüchte offenlegen.

 

Autor: Gudrun Heidemann

Seitenzahl: ca. 340 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2017   (noch nicht erschienen)

ISBN: 978-3-7705-6257-2

Verlag: Fink

Art: Hardcover

Sprache: Deutsch

49,90 €

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Fotografie als theoretisches Objekt

Bildwissenschaft - Medienästhetik - Kunstgeschiche

 

Der Band fragt nicht nach der Fotografie, nicht nach dem Medium Fotografie und nicht nach ihrer Geschichte. Statt dessen erörtert er interdisziplinär das bildtheoretische Potential einer Beschäftigung mit dem Fotografischen in Fotografie und Video.

 

Vier Leitmotive gliedern das Buch: Gefragt wird nach dem Fotografischen im klassischen Paragone der Künste, nach dem Fotografischen im Kontext der Theorie von Reproduktion und Appropriation, nach dem Fotografischen im modernistischen Diskurs um Medienspezifik und Postmedia­lität sowie nach dem Fotografischen als dispositive Struktur. In der Auseinandersetzung mit fotografischen Arbeiten (Acconci, Evans, Graham, Warhol u.a.) wird deutlich, daß das Fotografische in seiner apparativen Bedingtheit auf besondere Weise auf die Konditionen des Bildlichen im Abbildlichen zu lenken vermag.

 

Autor: Martina Dobbe

Seitenzahl: ca. 344 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2012

ISBN: 978-3-7705-4446-2

Verlag: Fink

Art: Hardcover

Sprache: Deutsch

44,90 €

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Fotografie als theoretisches Objekt

Bildwissenschaft - Medienästhetik - Kunstgeschiche

 

Der Band fragt nicht nach der Fotografie, nicht nach dem Medium Fotografie und nicht nach ihrer Geschichte. Statt dessen erörtert er interdisziplinär das bildtheoretische Potential einer Beschäftigung mit dem Fotografischen in Fotografie und Video.

 

Vier Leitmotive gliedern das Buch: Gefragt wird nach dem Fotografischen im klassischen Paragone der Künste, nach dem Fotografischen im Kontext der Theorie von Reproduktion und Appropriation, nach dem Fotografischen im modernistischen Diskurs um Medienspezifik und Postmedia­lität sowie nach dem Fotografischen als dispositive Struktur. In der Auseinandersetzung mit fotografischen Arbeiten (Acconci, Evans, Graham, Warhol u.a.) wird deutlich, daß das Fotografische in seiner apparativen Bedingtheit auf besondere Weise auf die Konditionen des Bildlichen im Abbildlichen zu lenken vermag.

 

Autor: Martina Dobbe

Seitenzahl: ca. 344 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2012

ISBN: 978-3-7705-4446-2

Verlag: Fink

Art: Hardcover

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Philologie des Auges

Die photographische Entdeckung der Welt im 19. Jahrhundert

 

Die Beziehungen zwischen Medien- und Literaturgeschichte sind in den letzten Jahren zu einem zentralen Forschungsgebiet der Literaturwissenschaft geworden. Dennoch stellen die Beziehungen zwischen Photographie und Literatur nach wie vor nahezu eine terra incognita dar. Stieglers Studie schließt diese Forschungslücke und konzentriert sich dabei sowohl auf eine materialreiche Rekonstruktion der photographischen wie auch der poetologischen Diskurse, als auch auf eine Interpretation zahlreicher bekannter wie auch neu entdeckter literarischer Texte in der Perspektive ihrer wahrnehmungstheoretischen Implikationen. 

 

In einem ersten Teil werden die ersten Jahrzehnte der Photographiegeschichte von der Erfindung der Daguerreotypie über die Stereoskopie bis hin zur Moment-, Röntgen- und spiritistischen Photographie als Theorie- und Wahrnehmungsgeschichte detailliert dargestellt. Ein zweiter Teil widmet sich den Interferenzen zwischen dem neuen technischen Medium und den poetologischen Diskussionen des Realismus und Naturalismus. Dabei kommen theoretische Texte ebenso zu Wort wie literarische Beispiele (Champfleury, Nerval, Zola, Pfau, Heyse, Raabe, Turgenjew, Strindberg). Abschließend wird an exemplarischen Interpretationen (Gautier, Toepffer, Stifter, die Gebrüder Goncourt, Taine und Flaubert, Maupassant, Verne) aufgezeigt, wie sich vor dem Hintergrund der Photographie ein Neues Sehen profiliert, das das Leben der Dinge und die Oberfläche der Welt neu entdeckt und damit ausdrücklich den Bezug zur Theorie der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts herstellt. Eine ausführliche Bibliographie rundet den Band ab.

 

Autor: Bernd Stiegler

Seitenzahl: ca. 472 Seiten

Erschienen: 1. Aufl. 2001

ISBN: 978-3-7705-3627-6

Verlag: Fink

Art: Hardcover

Sprache: Deutsch

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